Von Excel und Access zu FileMaker

Von Excel und Access zu FileMaker

Wie Fachverlage ihre Daten endlich in den Griff bekommen

In vielen Fachverlagen sieht der Alltag ähnlich aus. Eine Excel-Liste für Abonnements, eine weitere für Anzeigen, dazu eine Access-Datenbank für Titel oder Kunden. Alles hat irgendwann einmal gut funktioniert.

Heute kostet genau das Zeit und sorgt im Alltag immer wieder für Unsicherheit.

Eine typische Situation: Die Redaktion pflegt Titelmetadaten in einer Liste. Im Vertrieb existiert eine leicht andere Version. Für die Website werden die Daten erneut angepasst. Am Ende bleibt die Frage, welche Version eigentlich stimmt.

Solche Strukturen entstehen nicht von heute auf morgen. Sie wachsen über Jahre, werden erweitert und selten grundsätzlich hinterfragt. Lange geht das gut. Irgendwann steigen die Anforderungen und die Schwächen werden sichtbar.

Sobald Inhalte parallel für Print, Website und externe Plattformen bereitgestellt werden müssen, geraten diese Systeme an ihre Grenzen. Gleichzeitig wächst der Druck, Daten konsistent und strukturiert zu pflegen. Standards wie ONIX zeigen, wie wichtig saubere Metadaten im Publishing geworden sind.

An diesem Punkt wird klar: Die bestehenden Lösungen reichen nicht mehr aus.

Warum Excel und Access im Alltag an ihre Grenzen kommen

Excel ist schnell, flexibel und aus dem Verlagsalltag nicht wegzudenken. Gerade deshalb wird es oft für Aufgaben eingesetzt, die eigentlich eine Datenbank erfordern.

Sobald mehrere Personen gleichzeitig mit denselben Daten arbeiten, wird es unübersichtlich. Dateien kursieren in unterschiedlichen Versionen, Änderungen werden parallel vorgenommen und lassen sich später nur schwer nachvollziehen. Vieles wird per E-Mail abgestimmt, was zusätzliche Fehlerquellen schafft.

Auch technisch gibt es klare Grenzen. Ein Arbeitsblatt kann laut den Excel-Spezifikationen etwas mehr als eine Million Zeilen enthalten. Entscheidend ist jedoch weniger die Menge als die Struktur. Beziehungen zwischen Daten müssen manuell gepflegt werden, was auf Dauer fehleranfällig ist.

Hinzu kommt ein Risiko, das oft unterschätzt wird. Studien zu Spreadsheet-Fehlern zeigen, dass ein relevanter Anteil operativer Tabellen Fehler enthält. Diese bleiben häufig lange unentdeckt und können erhebliche Auswirkungen haben.

Access bringt mehr Ordnung in die Daten. Für kleinere Anwendungen funktioniert das gut. In komplexeren Umgebungen wird es jedoch schnell anspruchsvoll, etwa wenn mehrere Nutzer gleichzeitig arbeiten oder Systeme miteinander verbunden werden sollen. Eine Datenbank ist laut den Access-Spezifikationen zudem auf zwei Gigabyte begrenzt.

Gleichzeitig steigt der Druck zur Modernisierung. Ältere Office-Versionen verlieren ihren Support, was bestehende Lösungen auch aus Sicherheits- und Wartungssicht problematisch macht (siehe Support-Ende von Office-Versionen).

Viele dieser Aufwände fallen im Alltag kaum auf. Über die Zeit summieren sie sich jedoch zu einem erheblichen Kostenfaktor.

Warum gerade Fachverlage diese Probleme besonders spüren

Fachverlage arbeiten mit komplexen und eng miteinander verknüpften Daten. Ein einzelner Titel taucht in unterschiedlichen Kontexten auf. In der Redaktion, im Vertrieb, im Webshop und in Metadatenlieferungen.

Ein weiteres Beispiel aus der Praxis: Eine Anzeige wird per E-Mail abgestimmt. Änderungen werden in einer Excel-Datei festgehalten. Die finale Version landet an einem anderen Ort. Nach mehreren Abstimmungsschleifen ist oft nicht mehr klar, welche Version freigegeben wurde.

Solche Abläufe kosten Zeit und schaffen Unsicherheit.

Internationale Standards wie ONIX setzen voraus, dass Daten strukturiert vorliegen und automatisiert weitergegeben werden können. Wenn Informationen dagegen verteilt und inkonsistent gepflegt werden, entstehen Reibungsverluste. Sie sind im Alltag oft kaum sichtbar, wirken sich aber deutlich aus.

Wie eine zentrale Datenbasis den Verlagsalltag vereinfacht

Viele Verlage verfolgen inzwischen ein klares Ziel. Daten sollen nur einmal gepflegt und anschließend überall genutzt werden.

Dieses Prinzip wird häufig als „Single Source of Truth“ beschrieben. Alle Beteiligten greifen auf dieselben Informationen zu. Änderungen werden zentral vorgenommen und sind sofort sichtbar.

Im Alltag macht das einen großen Unterschied. Abstimmungen werden einfacher, Prozesse klarer und Fehler deutlich seltener.

FileMaker als flexible Grundlage für Verlagslösungen

Genau hier setzt die Plattform von Claris an. FileMaker ermöglicht es, Anwendungen zu entwickeln, die sich an den tatsächlichen Abläufen im Verlag orientieren.

In vielen Projekten zeigt sich, dass Standardsoftware nur einen Teil der Anforderungen abdeckt. Individuelle Lösungen bieten hier deutlich mehr Flexibilität.

Datenstrukturen lassen sich gezielt anpassen. Prozesse können direkt im System abgebildet werden. Auch bestehende Anwendungen lassen sich einbinden, sodass keine isolierten Lösungen entstehen.

Beim Betrieb bleibt man ebenfalls flexibel. Lösungen können lokal, in der Cloud oder in hybriden Szenarien genutzt werden. Der Zugriff ist über verschiedene Geräte möglich, wie auf der offiziellen FileMaker-Seite beschrieben.

Ein weiterer Vorteil liegt in der Abbildung von Workflows. Abläufe werden transparent und nachvollziehbar. Gleichzeitig lassen sie sich automatisieren und anpassen. Gerade bei komplexen Verlagsprozessen entsteht dadurch ein spürbarer Mehrwert.

Warum eine Migration oft mehr Probleme löst als sie verursacht

Viele Unternehmen zögern, bestehende Systeme abzulösen. Der Aufwand wirkt zunächst hoch.

In der Praxis zeigt sich jedoch ein anderer Effekt.

Eine Migration schafft Klarheit. Datenstrukturen werden sichtbar, Prozesse werden hinterfragt und unnötige Komplexität fällt auf. Viele Probleme, die im Alltag akzeptiert wurden, lassen sich gezielt beheben.

Wie eine Migration typischerweise abläuft

Am Anfang steht eine Bestandsaufnahme. Datenquellen werden identifiziert und Strukturen analysiert.

Typischerweise folgt darauf eine Phase, in der Daten bereinigt und vereinheitlicht werden. Dubletten werden entfernt, unterschiedliche Formate angepasst und Inkonsistenzen aufgelöst. Ohne diesen Schritt würden bestehende Probleme einfach übernommen.

Darauf aufbauend werden Zielprozesse definiert und die technische Migration umgesetzt. In vielen Fällen erfolgt die Einführung schrittweise, um Risiken zu reduzieren und Erfahrungen frühzeitig zu nutzen.

Was sich im Alltag wirklich verändert

Nach der Migration zeigt sich der Unterschied schnell.

Daten müssen nicht mehr mehrfach gepflegt werden. Alle Beteiligten arbeiten mit derselben Grundlage. Prozesse werden klarer und lassen sich besser nachvollziehen. Auch Auswertungen sind jederzeit möglich, ohne Daten manuell zusammenführen zu müssen.

Ein Beispiel: Änderungen an Titelmetadaten werden einmal erfasst und stehen sofort in Redaktion, Vertrieb und Website zur Verfügung. Abstimmungen werden dadurch deutlich einfacher.

Auch wirtschaftlich ergibt sich ein Vorteil. Weniger manuelle Arbeit spart Zeit. Gleichzeitig sinkt das Risiko von Fehlern. Studien zu Spreadsheet-Fehlern zeigen, dass fehlerhafte Tabellenkalkulationen erhebliche Auswirkungen haben können.

Wie Juni.com Fachverlage dabei unterstützt

Die Umsetzung einer Migration erfordert Erfahrung. Technisch und organisatorisch.

Juni.com begleitet Fachverlage bei genau diesen Projekten. Von der Analyse bestehender Systeme über die Datenmigration bis hin zur Entwicklung individueller Lösungen.

Ein besonderer Fokus liegt auf Verlagsprozessen, Datenlogistik und Integration.

Ziel ist eine Lösung, die im Alltag funktioniert und langfristig mit den Anforderungen wächst.

Fazit

Viele Fachverlage arbeiten mit Systemen, die über Jahre gewachsen sind. Das funktioniert oft länger als gedacht. Irgendwann wird der Aufwand spürbar.

Die Migration zu einer zentralen FileMaker-Lösung schafft die Grundlage für klare Prozesse und konsistente Daten. Gleichzeitig eröffnet sie neue Möglichkeiten für Automatisierung und Integration.

Wenn Sie sich in den beschriebenen Situationen wiederfinden, lohnt sich ein genauer Blick auf Ihre bestehenden Systeme. Besonders dann, wenn Datenpflege und Abstimmungen zunehmend Zeit kosten.

Geschäftsprozesse im Verlag effizient automatisieren – wie FileMaker Routinearbeit reduziert

Geschäftsprozesse im Verlag effizient automatisieren – wie FileMaker Routinearbeit reduziert

Verlage stehen heute unter einem hohen Digitalisierungsdruck. Komplexe Abläufe, begrenzte Ressourcen und steigende Anforderungen an Geschwindigkeit und Qualität machen effiziente Prozesse unverzichtbar. Aufgaben wie Abonnementverwaltung, Anzeigenfreigaben, Produktionsplanung oder regelmäßiges Reporting binden viel Zeit und sind zugleich fehleranfällig. Automatisierung ist daher längst nicht mehr als Randthema abzutun, sondern stellt einen zentralen Hebel für stabile und zukunftsfähige Verlagsprozesse dar.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie FileMaker repetitive Prozesse im Verlag automatisiert, typische Workflows optimiert und welche Rolle moderne KI-Tools dabei spielen.

Mit der FileMaker-Plattform steht Verlagen ein Werkzeug zur Verfügung, mit dem sich individuelle Geschäftsprozesse flexibel abbilden und automatisieren lassen. FileMaker verbindet Datenbank, Benutzeroberfläche und Geschäftslogik in einer Umgebung und eignet sich besonders für Organisationen, deren Abläufe historisch gewachsen sind und regelmäßig angepasst werden müssen. Hier entfaltet die Plattform ihre Stärken: Prozesse lassen sich exakt so abbilden, wie sie im Verlag tatsächlich gelebt werden – nicht umgekehrt.

Warum Automatisierung für Verlage heute unverzichtbar ist

Viele Prozesse im Verlag folgen klaren Mustern. Daten werden erfasst, geprüft, freigegeben, weiterverarbeitet und ausgewertet. Erfolgt dies manuell, entstehen Medienbrüche, Verzögerungen und Inkonsistenzen. Untersuchungen zur Business Process Automation zeigen, dass automatisierte Abläufe sowohl Effizienz als auch Prozessqualität deutlich verbessern und Fehlerquoten nachhaltig senken können.

Darüber hinaus profitieren Organisationen von klaren Zuständigkeiten, konsistenten Daten und reproduzierbaren Abläufen. Mitarbeitende gewinnen Zeit für Aufgaben, die sich nicht automatisieren lassen, etwa redaktionelle Arbeit, strategische Planung oder die Pflege von Kundenbeziehungen. Automatisierung wird so nicht nur zu einem technischen, sondern auch zu einem organisatorischen Vorteil.

FileMaker als Fundament automatisierter Workflows

Im Zentrum der Automatisierung mit FileMaker stehen Skripte. Diese steuern wiederkehrende Abläufe zuverlässig und nachvollziehbar. Ein Skript kann beim Anlegen oder Ändern eines Datensatzes automatisch Prüfungen durchführen, Statusfelder setzen oder Folgeaktionen auslösen.

Besonders wirkungsvoll sind Script-Trigger. Sie reagieren auf definierte Ereignisse wie das Verlassen eines Feldes oder das Öffnen eines Fensters und ermöglichen ereignisgesteuerte Prozesse, ohne dass Nutzer aktiv eingreifen müssen. Dadurch werden Abläufe nicht nur schneller, sondern auch konsistenter.

Für regelmäßig wiederkehrende Aufgaben bietet FileMaker zudem die Möglichkeit, Skripte zeitgesteuert auf dem Server auszuführen, etwa für nächtliche Report-Erstellung, automatische Datenimporte oder periodische Datenprüfungen.

Automatisierung über Systemgrenzen hinweg

Moderne Verlags-IT besteht selten aus nur einem System. Über die FileMaker Data API lassen sich externe Anwendungen anbinden, sodass Daten automatisch synchronisiert oder Prozesse aus anderen Systemen angestoßen werden können.

Solche Integrationen folgen häufig dem Prinzip der ereignisorientierten Architektur, das sich als Best Practice für skalierbare und flexible IT-Landschaften etabliert hat, insbesondere in cloudbasierten Umgebungen. Für Verlage bedeutet das, dass bestehende Systeme eingebunden werden können, ohne gewachsene Strukturen vollständig ersetzen zu müssen.

Claris Connect: Workflows mit Cloud-Diensten verbinden

Mit Claris Connect lassen sich FileMaker-Anwendungen mit gängigen Cloud-Diensten verbinden, ohne individuelle Schnittstellen entwickeln zu müssen. Externe Ereignisse können automatisiert Workflows in FileMaker auslösen, während FileMaker-Daten andere Systeme steuern.

Diese Form der systemübergreifenden Workflow-Automatisierung reduziert manuelle Übergaben und sorgt für konsistente Abläufe über Systemgrenzen hinweg. Gerade in heterogenen IT-Landschaften ist dies ein entscheidender Faktor für stabile Prozesse.

Typische Automatisierungsszenarien im Verlag

Der konkrete Mehrwert von Automatisierung zeigt sich besonders in klar umrissenen Prozessen des Verlagsalltags. Besonders häufig werden unter anderem folgende Abläufe automatisiert:

  • Anzeigenfreigaben von der Redaktion bis zur Produktion – schneller, transparenter Workflow
  • Regelmäßige Auswertungen von Abonnement- und Verkaufsdaten – reduziert Fehler, spart Zeit
  • Automatisierter Rechnungsversand und Zahlungsüberwachung – verlässliche Abwicklung
  • Erinnerungen bei Vertragslaufzeiten oder Produktionsfristen – keine Fristen mehr verpassen

Praxisprojekte aus dem Verlagsumfeld zeigen, dass eine gezielte Workflow-Automatisierung Durchlaufzeiten verkürzt und Fehler nachhaltig reduziert, insbesondere in datenintensiven Bereichen wie Vertrieb und Produktion.

Qualität, Skalierbarkeit und Datenschutz

Automatisierte Prozesse erhöhen die Prozessqualität, weil Abläufe standardisiert, dokumentiert und nachvollziehbar werden. Gleichzeitig lassen sie sich leichter skalieren, etwa bei neuen Publikationen, zusätzlichen Titeln oder wachsenden Datenmengen.

Für Verlage ist dabei auch der Datenschutz ein zentraler Aspekt. FileMaker bietet umfassende Sicherheitsmechanismen sowie verschiedene Cloud-Hosting-Optionen, die eine DSGVO-konforme Umsetzung automatisierter Prozesse unterstützen und zugleich flexible Betriebsmodelle ermöglichen.

KI-gestützte Automatisierung – die Zukunft der Verlagsprozesse

Mit aktuellen Weiterentwicklungen der Plattform halten zunehmend KI-gestützte Funktionen Einzug, etwa bei der Analyse unstrukturierter Inhalte oder der Klassifikation von Daten. Forschung zur intelligenten Automatisierung zeigt, dass solche Ansätze nicht nur Effizienzgewinne ermöglichen, sondern auch die Qualität von Entscheidungen verbessern können, indem große Datenmengen systematisch ausgewertet werden.

In der Praxis profitieren Verlage besonders dann von KI, wenn diese in klar definierte, automatisierte Workflows eingebettet ist. Automatisierung bleibt damit die notwendige Grundlage für den sinnvollen Einsatz intelligenter Technologien.

Fazit

Automatisierung ist für Verlage längst mehr als ein Effizienzthema. Sie entscheidet darüber, wie belastbar Prozesse sind, wie konsistent Daten bleiben und wie gut Organisationen auf Wachstum und Veränderung reagieren können. FileMaker bietet hierfür eine besonders geeignete Grundlage, weil sich individuelle Workflows präzise abbilden lassen, ohne die Flexibilität des Arbeitsalltags einzuschränken.

Der entscheidende Faktor ist dabei nicht maximale Automatisierung, sondern sinnvoll gestaltete Automatisierung. Wenn Routineaufgaben zuverlässig im Hintergrund laufen, entstehen Transparenz, Verlässlichkeit und Freiräume für wertschöpfende Tätigkeiten. Für Entscheidungsträger:innen bedeutet das: Mit gezielt automatisierten Workflows lassen sich Effizienz, Qualität und Mitarbeiterzufriedenheit gleichzeitig steigern. Damit wird Automatisierung nicht zum Selbstzweck, sondern zu einem stabilen Fundament für redaktionelle Qualität, wirtschaftliche Steuerung und nachhaltige Weiterentwicklung im Verlag.

Wie FileMaker Verlagsprozesse verbindet

Wie FileMaker Verlagsprozesse verbindet

Heutzutage arbeiten viele Verlage mit einer gewachsenen Systemlandschaft. Ein ERP verwaltet Rechnungen und Abonnements. Ein CRM steuert Kundendaten. Die Verlagssoftware organisiert Titel, Metadaten, Rechte und Produktionen. Außerdem gibt es Webshops, Distributionsplattformen und Werkzeuge für Redaktion, Marketing oder Grafik.

Jedes System erfüllt seinen Zweck. Gleichzeitig entsteht im Alltag oft ein komplexes Gefüge. Daten liegen an vielen Stellen, Prozesse sind nicht durchgängig und Informationen werden mehrfach gepflegt. Wer im Verlag arbeitet, kennt Situationen, in denen einfache Aufgaben unnötig viel Zeit kosten. Je stärker digitale Produkte an Bedeutung gewinnen, desto deutlicher werden diese Reibungen spürbar.

Warum digitales Wachstum stabile Daten braucht

Wie groß die Bedeutung digitaler Angebote inzwischen ist, zeigt die Fachpresse-Statistik 2024. Sie weist für 2024 einen Umsatz von 8,55 Milliarden Euro für Fachmedienhäuser aus. 3,93 Milliarden Euro stammen aus digitalen Produkten, also fast der Hälfte des Gesamtumsatzes.

Auch andere Verlagssparten entwickeln sich in dieselbe Richtung. Die BDZV- und Highberg-Trendumfrage 2025 zeigt, dass E-Paper und digitale Abonnements immer stärker an Bedeutung gewinnen. Der Digital Publishing Report verdeutlicht zusätzlich, wie digitale Plattformmodelle und datengetriebene Geschäftsmodelle wachsen.

Das digitale Angebot vieler Verlage wird umfangreicher und vielfältiger. Damit steigen auch die Anforderungen an die Datenflüsse, die diese Angebote versorgen. Systeme müssen verlässlich miteinander kommunizieren, damit digitale Produkte effizient entstehen und gepflegt werden können.

Wo Medienbrüche im Verlag entstehen

Viele Herausforderungen entstehen an Stellen, die erst auf den zweiten Blick auffallen. Kundendaten liegen im CRM. Abonnements werden im ERP verwaltet. Produktdaten existieren mehrfach in Verlagssoftware, Webshop und Marketingtools. Für ONIX-Übermittlungen werden oft Tabellen gepflegt oder Exporte manuell erzeugt.

Dabei existiert mit ONIX for Books ein klar definierter internationaler Standard, der seit vielen Jahren Metadaten automatisiert an Handelspartner überträgt. Dass ONIX trotzdem häufig manuell gepflegt wird, liegt meist an gewachsenen Strukturen, die nie vollständig integriert wurden.

Solche Medienbrüche verursachen Fehlerquellen, halten Abläufe auf und kosten wertvolle Zeit.

Was Studien zur Integration zeigen

Forschung aus unterschiedlichen Branchen zeigt deutlich, wie wertvoll integrierte Systeme sind. Eine aktuelle Untersuchung von Hossain und Kolleginnen und Kollegen aus dem Jahr 2025 belegt, dass Unternehmen nach der Integration von ERP und CRM effizientere Prozesse und eine höhere Kundenzufriedenheit erreichen. 

Die Analyse von Ruivo, Oliveira und Mestre kommt zu einer ähnlichen Einschätzung. Unternehmen profitieren demnach deutlich stärker von ihrem ERP-System, wenn es eng mit kunden- oder produktbezogenen Abläufen verbunden ist.

Für Verlage ist diese Erkenntnis besonders relevant, weil hier viele Bereiche parallel arbeiten und auf dieselben Daten angewiesen sind. Integration erhöht die Datenqualität und schafft Sicherheit in Entscheidungen.

Wie eine Integrationsplattform hilft

Eine Integrationsplattform verbindet bestehende Systeme miteinander und sorgt dafür, dass Daten dorthin gelangen, wo sie gebraucht werden. Sie ersetzt keine Systeme, sondern bildet die Ebene, auf der sie miteinander kommunizieren können.

Das bringt im Alltag klare Vorteile:

  • Metadaten, Preise und Rechte werden einmal gepflegt.
  • Abo- und Kundendaten bleiben überall synchron.
  • Redaktion, Vertrieb und Marketing arbeiten mit derselben Informationsbasis.
  • Reportings werden schneller, sauberer und zuverlässiger.
  • Medienbrüche verschwinden und Fehler nehmen deutlich ab.

Eine integrierte Datenbasis macht Abläufe ruhiger, klarer und belastbarer.

Warum FileMaker die passende Plattform ist

Claris FileMaker ist eine Low-Code-Plattform, die sich besonders gut für gewachsene Strukturen eignet. Sie erlaubt individuelle Entwicklungen mit überschaubarem Aufwand und lässt sich leicht in vorhandene Systeme einbetten.

Dazu tragen die FileMaker Data API, OData sowie ODBC und JDBC bei. Diese Technologien ermöglichen einen strukturierten Datenaustausch zwischen FileMaker und ERP, CRM, Webshops oder Verlagssoftware. Ausführliche Informationen finden sich in der Claris Dokumentation zu Data API und OData sowie in der Claris Dokumentation zu ODBC und JDBC.

FileMaker kann genau dort eingesetzt werden, wo Systeme bislang getrennt arbeiten und Integration nötig ist.

Wie wir bei Juni.com Verlage begleiten

Wir arbeiten seit vielen Jahren mit Verlagen zusammen und kennen die typischen Herausforderungen heterogener Systemlandschaften. Unser Ziel ist es, gemeinsam klare und nachhaltige Datenstrukturen zu gestalten, die den Alltag erleichtern und digitale Produkte zuverlässig unterstützen.

Wir entwickeln FileMaker-Lösungen, die sich gut in bestehende Systeme einfügen. Dazu gehören Schnittstellen, Datenflüsse und individuelle Workflows, die genau an die Bedürfnisse des jeweiligen Hauses angepasst sind. Viele Projekte beginnen in einem klar abgegrenzten Bereich und wachsen anschließend entlang der Anforderungen.

Wer sich einen Eindruck davon verschaffen möchte, wie wir solche Projekte gestalten, findet hier einen kompakten Überblick über unser Angebot: Unsere FileMaker-Leistungen

Welche Vorteile integrierte Systeme bieten

Die Erfahrung vieler Verlage zeigt, dass integrierte Datenstrukturen sehr schnell spürbare Vorteile bringen:

  • weniger doppelte Pflege und geringere Fehlerquoten
  • konsistente Metadaten über alle Produktformate hinweg
  • stabile und verlässliche Abläufe rund um Abonnements
  • weniger Abstimmungsaufwand in den Teams
  • eine nachvollziehbare Datenbasis für Entscheidungen

Diese Effekte führen zu mehr Klarheit, Entlastung und Geschwindigkeit im Alltag.

Wie Verlage am besten starten

Der Einstieg in eine integrierte Systemlandschaft gelingt am besten schrittweise.

  1. Zunächst wird analysiert, welche Systeme welche Daten liefern und wohin sie fließen.

  2. Danach wird ein Bereich ausgewählt, in dem Integration besonders viel Nutzen bringt.

  3. Ein Pilotprojekt zeigt, wie sich Abläufe konkret verbessern lassen.

  4. Anschließend wächst die Integrationsarchitektur entlang der realen Anforderungen.

Dieser Ansatz ist überschaubar, minimiert Risiken und führt zu nachhaltigen Ergebnissen.

Fazit

Verlage stehen vor der Aufgabe, digitale Produkte effizient bereitzustellen und komplexe Datenstrukturen zu koordinieren. Die Marktdaten der Deutschen Fachpresse und des BDZV zeigen, wie stark digitale Erlösmodelle gewachsen sind. Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen, dass integrierte Systeme Prozesse verbessern, Fehler reduzieren und Entscheidungen erleichtern.

FileMaker bietet dafür eine flexible Grundlage. Mit einer klaren Datenbasis, abgestimmten Schnittstellen und einem schrittweisen Vorgehen können Verlage Medienbrüche vermeiden und ihre digitale Entwicklung gezielt voranbringen.

Claris FileMaker 19.6.3

Claris FileMaker 19.6.3

Claris hat Ende Januar ein Update für die FileMaker Pro-Software veröffentlicht. Die neue Version 19.6.3 beinhaltet Verbesserungen in Bezug auf Stabilität und Leistung sowie Fehlerbehebungen. Zu den behobenen Fehlern gehören Probleme beim Import von Daten, bei der Verwendung bestimmter Funktionen und bei der Anzeige von Inhalten auf verschiedenen Geräten. Das Update ist für bestehende FileMaker-Anwender kostenlos erhältlich.

FileMaker ab jetzt in Claris umbenannt

FileMaker ab jetzt in Claris umbenannt

Claris, ein Tochterunternehmen von Apple, wird ab Herbst den Namen der Software „FileMaker“ ändern. Die Software wird künftig unter dem Namen „Claris FileMaker“ bekannt sein. Diese Änderung soll die engere Integration von FileMaker in das Produktportfolio von Claris und seine Nähe zu Apple hervorheben.

Bildquelle: monticello/Shutterstock.com

Claris FileMaker 19.5

Claris FileMaker 19.5

Es wurde eine neue Version der Software „Claris FileMaker Pro 19.5“ veröffentlicht. Die neue Version enthält neue Funktionen, Fehlerbehebungen und verbesserte Stabilität. Zu den neuen Funktionen gehören unter anderem verbesserte Datenimport-Tools und erweiterte Möglichkeiten für die Datenanalyse. Außerdem wurden einige bekannte Fehler behoben, um eine bessere Benutzererfahrung zu gewährleisten.