Wie FileMaker Verlagsprozesse verbindet

Wie FileMaker Verlagsprozesse verbindet

Heutzutage arbeiten viele Verlage mit einer gewachsenen Systemlandschaft. Ein ERP verwaltet Rechnungen und Abonnements. Ein CRM steuert Kundendaten. Die Verlagssoftware organisiert Titel, Metadaten, Rechte und Produktionen. Außerdem gibt es Webshops, Distributionsplattformen und Werkzeuge für Redaktion, Marketing oder Grafik.

Jedes System erfüllt seinen Zweck. Gleichzeitig entsteht im Alltag oft ein komplexes Gefüge. Daten liegen an vielen Stellen, Prozesse sind nicht durchgängig und Informationen werden mehrfach gepflegt. Wer im Verlag arbeitet, kennt Situationen, in denen einfache Aufgaben unnötig viel Zeit kosten. Je stärker digitale Produkte an Bedeutung gewinnen, desto deutlicher werden diese Reibungen spürbar.

Warum digitales Wachstum stabile Daten braucht

Wie groß die Bedeutung digitaler Angebote inzwischen ist, zeigt die Fachpresse-Statistik 2024. Sie weist für 2024 einen Umsatz von 8,55 Milliarden Euro für Fachmedienhäuser aus. 3,93 Milliarden Euro stammen aus digitalen Produkten, also fast der Hälfte des Gesamtumsatzes.

Auch andere Verlagssparten entwickeln sich in dieselbe Richtung. Die BDZV- und Highberg-Trendumfrage 2025 zeigt, dass E-Paper und digitale Abonnements immer stärker an Bedeutung gewinnen. Der Digital Publishing Report verdeutlicht zusätzlich, wie digitale Plattformmodelle und datengetriebene Geschäftsmodelle wachsen.

Das digitale Angebot vieler Verlage wird umfangreicher und vielfältiger. Damit steigen auch die Anforderungen an die Datenflüsse, die diese Angebote versorgen. Systeme müssen verlässlich miteinander kommunizieren, damit digitale Produkte effizient entstehen und gepflegt werden können.

Wo Medienbrüche im Verlag entstehen

Viele Herausforderungen entstehen an Stellen, die erst auf den zweiten Blick auffallen. Kundendaten liegen im CRM. Abonnements werden im ERP verwaltet. Produktdaten existieren mehrfach in Verlagssoftware, Webshop und Marketingtools. Für ONIX-Übermittlungen werden oft Tabellen gepflegt oder Exporte manuell erzeugt.

Dabei existiert mit ONIX for Books ein klar definierter internationaler Standard, der seit vielen Jahren Metadaten automatisiert an Handelspartner überträgt. Dass ONIX trotzdem häufig manuell gepflegt wird, liegt meist an gewachsenen Strukturen, die nie vollständig integriert wurden.

Solche Medienbrüche verursachen Fehlerquellen, halten Abläufe auf und kosten wertvolle Zeit.

Was Studien zur Integration zeigen

Forschung aus unterschiedlichen Branchen zeigt deutlich, wie wertvoll integrierte Systeme sind. Eine aktuelle Untersuchung von Hossain und Kolleginnen und Kollegen aus dem Jahr 2025 belegt, dass Unternehmen nach der Integration von ERP und CRM effizientere Prozesse und eine höhere Kundenzufriedenheit erreichen. 

Die Analyse von Ruivo, Oliveira und Mestre kommt zu einer ähnlichen Einschätzung. Unternehmen profitieren demnach deutlich stärker von ihrem ERP-System, wenn es eng mit kunden- oder produktbezogenen Abläufen verbunden ist.

Für Verlage ist diese Erkenntnis besonders relevant, weil hier viele Bereiche parallel arbeiten und auf dieselben Daten angewiesen sind. Integration erhöht die Datenqualität und schafft Sicherheit in Entscheidungen.

Wie eine Integrationsplattform hilft

Eine Integrationsplattform verbindet bestehende Systeme miteinander und sorgt dafür, dass Daten dorthin gelangen, wo sie gebraucht werden. Sie ersetzt keine Systeme, sondern bildet die Ebene, auf der sie miteinander kommunizieren können.

Das bringt im Alltag klare Vorteile:

  • Metadaten, Preise und Rechte werden einmal gepflegt.
  • Abo- und Kundendaten bleiben überall synchron.
  • Redaktion, Vertrieb und Marketing arbeiten mit derselben Informationsbasis.
  • Reportings werden schneller, sauberer und zuverlässiger.
  • Medienbrüche verschwinden und Fehler nehmen deutlich ab.

Eine integrierte Datenbasis macht Abläufe ruhiger, klarer und belastbarer.

Warum FileMaker die passende Plattform ist

Claris FileMaker ist eine Low-Code-Plattform, die sich besonders gut für gewachsene Strukturen eignet. Sie erlaubt individuelle Entwicklungen mit überschaubarem Aufwand und lässt sich leicht in vorhandene Systeme einbetten.

Dazu tragen die FileMaker Data API, OData sowie ODBC und JDBC bei. Diese Technologien ermöglichen einen strukturierten Datenaustausch zwischen FileMaker und ERP, CRM, Webshops oder Verlagssoftware. Ausführliche Informationen finden sich in der Claris Dokumentation zu Data API und OData sowie in der Claris Dokumentation zu ODBC und JDBC.

FileMaker kann genau dort eingesetzt werden, wo Systeme bislang getrennt arbeiten und Integration nötig ist.

Wie wir bei Juni.com Verlage begleiten

Wir arbeiten seit vielen Jahren mit Verlagen zusammen und kennen die typischen Herausforderungen heterogener Systemlandschaften. Unser Ziel ist es, gemeinsam klare und nachhaltige Datenstrukturen zu gestalten, die den Alltag erleichtern und digitale Produkte zuverlässig unterstützen.

Wir entwickeln FileMaker-Lösungen, die sich gut in bestehende Systeme einfügen. Dazu gehören Schnittstellen, Datenflüsse und individuelle Workflows, die genau an die Bedürfnisse des jeweiligen Hauses angepasst sind. Viele Projekte beginnen in einem klar abgegrenzten Bereich und wachsen anschließend entlang der Anforderungen.

Wer sich einen Eindruck davon verschaffen möchte, wie wir solche Projekte gestalten, findet hier einen kompakten Überblick über unser Angebot: Unsere FileMaker-Leistungen

Welche Vorteile integrierte Systeme bieten

Die Erfahrung vieler Verlage zeigt, dass integrierte Datenstrukturen sehr schnell spürbare Vorteile bringen:

  • weniger doppelte Pflege und geringere Fehlerquoten
  • konsistente Metadaten über alle Produktformate hinweg
  • stabile und verlässliche Abläufe rund um Abonnements
  • weniger Abstimmungsaufwand in den Teams
  • eine nachvollziehbare Datenbasis für Entscheidungen

Diese Effekte führen zu mehr Klarheit, Entlastung und Geschwindigkeit im Alltag.

Wie Verlage am besten starten

Der Einstieg in eine integrierte Systemlandschaft gelingt am besten schrittweise.

  1. Zunächst wird analysiert, welche Systeme welche Daten liefern und wohin sie fließen.

  2. Danach wird ein Bereich ausgewählt, in dem Integration besonders viel Nutzen bringt.

  3. Ein Pilotprojekt zeigt, wie sich Abläufe konkret verbessern lassen.

  4. Anschließend wächst die Integrationsarchitektur entlang der realen Anforderungen.

Dieser Ansatz ist überschaubar, minimiert Risiken und führt zu nachhaltigen Ergebnissen.

Fazit

Verlage stehen vor der Aufgabe, digitale Produkte effizient bereitzustellen und komplexe Datenstrukturen zu koordinieren. Die Marktdaten der Deutschen Fachpresse und des BDZV zeigen, wie stark digitale Erlösmodelle gewachsen sind. Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen, dass integrierte Systeme Prozesse verbessern, Fehler reduzieren und Entscheidungen erleichtern.

FileMaker bietet dafür eine flexible Grundlage. Mit einer klaren Datenbasis, abgestimmten Schnittstellen und einem schrittweisen Vorgehen können Verlage Medienbrüche vermeiden und ihre digitale Entwicklung gezielt voranbringen.

Claris FileMaker 19.6.3

Claris FileMaker 19.6.3

Claris hat Ende Januar ein Update für die FileMaker Pro-Software veröffentlicht. Die neue Version 19.6.3 beinhaltet Verbesserungen in Bezug auf Stabilität und Leistung sowie Fehlerbehebungen. Zu den behobenen Fehlern gehören Probleme beim Import von Daten, bei der Verwendung bestimmter Funktionen und bei der Anzeige von Inhalten auf verschiedenen Geräten. Das Update ist für bestehende FileMaker-Anwender kostenlos erhältlich.

FileMaker ab jetzt in Claris umbenannt

FileMaker ab jetzt in Claris umbenannt

Claris, ein Tochterunternehmen von Apple, wird ab Herbst den Namen der Software „FileMaker“ ändern. Die Software wird künftig unter dem Namen „Claris FileMaker“ bekannt sein. Diese Änderung soll die engere Integration von FileMaker in das Produktportfolio von Claris und seine Nähe zu Apple hervorheben.

Bildquelle: monticello/Shutterstock.com

Claris FileMaker 19.5

Claris FileMaker 19.5

Es wurde eine neue Version der Software „Claris FileMaker Pro 19.5“ veröffentlicht. Die neue Version enthält neue Funktionen, Fehlerbehebungen und verbesserte Stabilität. Zu den neuen Funktionen gehören unter anderem verbesserte Datenimport-Tools und erweiterte Möglichkeiten für die Datenanalyse. Außerdem wurden einige bekannte Fehler behoben, um eine bessere Benutzererfahrung zu gewährleisten.

Add-ons in Claris FileMaker und 9 integrierte Add-ons

Add-ons in Claris FileMaker und 9 integrierte Add-ons

Mit der Version FileMaker 19 wurde die Plattform weiter für Entwickler geöffnet, so dass Entwickler nun Erweiterungen als Plug-&-Play-Add-ons für alle Anwender zur Verfügung stellen können. Somit können Apps schneller erstellt werden oder bestehende Add-ons für zukünftige weiterverwendet werden.

Claris FileMaker hat von Haus aus 9 Add-ons bereitgestellt, die beispielhaft zeigen was möglich ist.

Hier finden Sie eine Übersicht über diese 9 Add-ons, die allen Nutzern von Claris FileMaker zur Verfügung stehen.

 

Kalender

Apps können durch diesen Kalender erweitert werden. Termine werden integriert oder Scripts zur Automatisierung von Aufgaben mit der App verknüpft.

 

Kalender-Heatmap

Dieses Add-on zeigt Ihnen an welchen Tagen besonders viele Termine geplant sind.

 

Kanban-Tafel

Verwalten Sie Aufgaben und haben Sie den Fortschritt von Aufgaben schnell im Blick.

 

Aktivitäten-Zeitleiste

Erkennen Sie übersichtlich welche Veranstaltungen, Kampagnen und mehr wann geplant sind und wann Sie diese in der Vergangenheit abgeschlossen haben.

 

Einfaches Diagramm

Stellen Sie Daten in Balken-, Torten-, Donut-, Tacho- oder Liniendiagrammen dar.

 

Fotogalerie

Organisieren Sie schnell und einfach Bilder.

 

Barcode-Generator

Erstellen und speichern Sie Barcodes in Ihrer eigenen App. Auch können Sie die Barcodes über die App scannen und erfassen.

 

Rich-Text-Editor

Formatieren Sie Texte um diese in E-Mails und anderen Dokumenten weiter zu nutzen.

 

Timer

Protokollieren Sie Ihre Projekt- und Arbeitszeiten.

 

Und viele weitere Add-ons!

Im Claris Marketplace sind weitere Add-ons zu finden. Auch wir von juni.com als FileMaker Entwickler programmieren für Ihre Bedürfnisse die passenden Apps oder integrieren die passenden bestehenden Apps in Ihre FileMaker Anwendung.

 

Nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf und wir besprechen wie wir Ihnen weiterhelfen können.

Claris FileMaker Server: Jetzt auch für Linux!

Claris FileMaker Server: Jetzt auch für Linux!

Die neue Version des Claris FileMaker Server 19.1.2 bietet nun auch die Möglichkeit FileMaker auf dem weltgrößten open-source Betriebssystems Linux zu hosten. Genutzt wird hierfür die Linux-Distribution CentOS. Somit sind Claris FileMaker Server ab jetzt auf Windows, Mac und Linux einsetzbar.

Die Vorteile von Linux sind, dass dieses Betriebssystem hochverfügbar ist und zuverlässig läuft. Auch lässt sich Linux sehr umfangreich konfigurieren und ist somit ideal für virtuelle Maschinen und Bare-Metal-Server.

Die Wahl vom Claris fiel auf die Linux-Distribution CentOS, da diese Distribution ein besseres Gleichgewicht zwischen Stabilität und Verteilungsgeschwindigkeit bietet. Andere Betriebssysteme konzentrieren sich auf die Verteilungsgeschwindigkeit auf Kosten der Zuverlässigkeit. CentOS verfügt über die Stabilität und Zuverlässigkeit, die den Kundenanforderungen sowie den Zielen für FileMaker Server am besten entspricht.

Vorteile des FileMaker Server für Linux 

Sparen Sie Geld!

Es fallen keine Lizenzgebühren an, da Linux ein kostenloses Open Source-Tool ist.

Zuverlässigkeit

CentOS Linux ist eine bewährte, stabile, zuverlässige und sichere Plattform.

Upgrades

Einfachere Upgrades und erweiterte Möglichkeiten für die Datensicherheit machen FileMaker Server für Linux zu einer attraktiven Alternative zu Windows oder Mac Servern.

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